INTRIGE? FEHLANZEIGE!

Im Jänner 2020 publiziert die Wiener Stadtzeitung FALTER einen ausführlichen Artikel über den Missbrauchsfall in Altach, der im Sommer 2018 aufgedeckt wurde. Eine aus Vorarlberg stammende Journalistin hatte in den letzten Monaten diesen Fall recherchiert, viele Gespräche mit Betroffenen und Involvierten geführt und letztendlich diese "Rekonstruktion" veröffentlicht. 

 

WARUM HAT NIEMAND HINGESCHAUT?

Im Artikel wird auch die politische Verantwortung und die Rolle verschiedener "Systempartner" beschrieben und kritisch hinterfragt. Die ganze "Rekonstruktion" liest sich höchst beklemmend und verstörend und man fragt sich mit Recht, warum hat niemand hingeschaut und hat niemand etwas bemerkt?

AUCH WIR HABEN NICHT HINGESCHAUT!

Ja, auch wir haben zu wenig hingeschaut und nichts bemerkt. Wir von der BürgerListe Altach + Die Grünen saßen oft gemeinsam mit dem Täter zusammen, haben viel gewußt von den Aktivitäten der Altacher Jugendszene und des Jugendtreffs. Unsere Kinder waren genauso im Replay und waren bei Ausflügen und Events mit dabei. Wir saßen im Jugendausschuss der Gemeinde und waren sicher nicht mit allem einverstanden, aber...

WIR HABEN ES NICHT INITIIERT!

…wir haben weder proaktiv mit dem Falter, noch mit der Journalistin oder mit irgendeinem anderen Medium Kontakt aufgenommen. Sondern wir haben umgehend den Kontakt mit dem Obmann des Jugendausschusses gesucht. Unser Fraktionsobmann Bernie Weber hat sich auf Anfrage der Journalistin im Herbst 20219 , genau so wie Bürgermeister Gottfried Brändle oder Vizebürgermeister und Obmann des Jugendausschusses Kuno Sandholzer und einige andere Personen, mit ihr getroffen.

KLARSTELLUNG STATT ENTSCHULDIGUNG

Der Grund, warum wir das schriftlich und öffentlich klarstellen möchten, ist folgender: wir wurden von betroffenen Personen sehr vertrauensvoll informiert und wir haben dieses Vertrauen zu keiner Zeit in irgendeiner Form verletzt. Und schon gar nicht um uns irgendeinen politischen Vorteil zu verschaffen. 

FALTER AUSGABE 29.01.2020➡︎